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Nun waren wir gestern bim Tierarzt und haben unsere Asta durchchecken lassen. Impfungen wurden gemacht und im Grunde war alles tippi toppi. Bis die Aussage kam: “Ah, die Augen trüben sich schon.”

Die ersten grauen Haare lassen sich ja noch verleugnen, aber die Trübung der Augen nun nicht mehr. Und da wurde mir wohl zum ersten mal bewusst, dass auch mein Hund altern wird. Irgendwann wird sie wohl gar nichts mehr sehen, irgendwann wird jeder Moment kostbarerer werden, weil es der letzte sein könnte. Irgendwie war es mir nie so bewusst, dass es so kommt. Menschen altern, ja.  Aber Hunde?

Ich werde mich damit wohl abfinden müssen und genieße von nun an jeden Moment mit meiner “Alten” noch ein wenig mehr. Jedes mal, wenn sie ihren Kopf auf meine Hand legt oder mich einfach ansieht, wie sie mich halt ansieht. Seltsam, wie schnell etwas so wertvoll werden kann..

Manchmal ärgert man sich über sie- manchmal verflucht man sie und in ganz anderen Momenten weiß man, was man an ihnen hat: Hunde.

Eine kleine Alltagssituation: Der ganze Tag war unschön, stressig, nichts wollte wirklich klappen. Die Hunde hatten genauso einen schlechten Tag. So schleppt sich der Tag hin, langsam, zäh und anstrengend. Am Abend steht dann die Hundefütterung an. Beide bekommen ihren Napf voll und Frauchen setzt sich wieder auf ihre Couch. Nach wenigen Minuten kommen beide Hunde wedelnd und gut gelaunt an. Köpfe auf die Knie und die Hände werden ganz freudig abgeschluzt. Jeden Abend muss ich dabei lachen. Und wenn der Tag schlecht war muss ich doppelt so sehr darüber lachen. Danach gehen wir gemeinsam schlafen: Gute Nacht Johnboy, gute Nacht Mum, Gute Nacht Johngirl, Gute Nacht Mum!

Oftmals hört man nun schlechtes über Tierschutzorganisationen. Viele Menschen wollen den Auslandshunden eine Chance geben und werden dann von vorne bis hinten belogen und betrogen. Oftmals passiert dies dadurch, dass Tierschutzorgas auch mit Subunternehmern zusammen arbeiten (Transportunternehmen, die die Hunde transportieren sollen zum Beispiel).

Natürlich gibt es in dieser Branche genug schwarze Schafe, die sich das Geld selbst einstreichen und die Hunde für kleines Geld im Ausland kaufen, um sie dann in Deutschland als Nothunde auszugeben. Die schwarzen von den weißen Schafen zu unterscheiden ist gar nicht so einfach. Generell kann man aber auf ein paar Sachen achten:

* seriöse Internetpräsenz

* dauerhafte Ansprechpartner/wenig wechselndes Personal

*Offenlegung der Kosten (Schutzgebührer, was zahlt man wofür)

*Vorkontrollen bei Neuhundbesitzern

Genauso sollte man aber auch darauf achten, dass nicht vermeintliche private Helfer einen über den Tisch ziehen.  Bevor sie einen Hund aus privaten Händen übernehmen sollten sie ihn vom Tierarzt durchchecken lassen. Die Person, die ihnen den Hund vermittelt sollte immer per Telefon für sie erreichbar sein. Schauen sie vor allem bei “Kampfhunden” in den Hundepass, ob dort auch wirklich die richtige Rasse steht und der Hund nicht als Labradormix oder ähnliches eingetragen ist. Betrug fängt bei solchen Kleinigkeiten an und kann ihnen eine Menge Stress bereiten.

Wenn man sich am Tierschutz beteiligen will, aber weder den Platz für einen weiteren Hund hat, noch genau weiß welcher Orga er helfen möchte, der kann sich an Fahrketten beteiligen. Dabei geht für sie kein Geld den Jordan herunter und viele Menschen suchen dringen Fahrketten für Vermittlungshunde.

Seriöse Tierorgas sind zum Beispiel:

Denia Dogs

Country Dogs

BorderCollieinNot

Breitenstein Rescue

nach langer Abstinenz habe ich mal wieder einige neue Bilder zum Einstellen. Hope you like it.

a few more..

Ein paar Bilder mehr :)

Hier ein paar Bilder von uns aus den letzten Wochen.

 

Kleine Engel Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort. “Mommy!” rief er. “Ist etwas nicht in Ordnung?” Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser. “Das muss ein Fehler sein”, sagte er. “Ich sollte nicht hier sein”. Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin. “Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein”. Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an. “Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiss es tief in ihrem Herzen”, sagte die Dame. Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuss der Dame. – “Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig”. “Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde”. “War ich denn krank?” Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süss er doch war und wie schnell er gewachsen war . “Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst”, sagte die freundliche Dame. “Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten”. “Nein, das taten sie nicht”, sagte der kleine rote Kater. Wer würde schon Tränen wählen? Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt – aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy. “Ich will Dir eine Geschichte erzählen”, sagte die Dame. Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen – Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary , Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch – Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann: Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und liess sie aus dem ersten Fenster auf alle mögliche Dinge schauen – Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr. “Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,”, sagte der Engel. “Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben”. “Oh, vielen Dank”, sagten die kleinen Engel. “Das ist gerade, was wir brauchen”. “Ihr habt das Vergnügen gewählt”, erklärte ihnen der Oberengel. Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. “Dinge kann man schon lieben”, meinten sie. “Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben”, Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere. “Ihr könnt diese Tiere lieben”, sagte er. “Sie werden wissen, dass ihr sie liebt.” Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel. “Ihr habt die Befriedigung gewählt”, sagte der Engel. Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. “Sie wissen, dass wir sie lieben”, sagten sie. “aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden.” So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen. “Hier sind Menschen zum Lieben”, erklaerte er ihnen. Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen. “Ihr habt die Verantwortung gewählt”, sagte der Oberengel. Aber bald waren sie wieder zurück. “Menschen kann man schon lieben”, klagten sie “aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen.” Der große Engel schüttelte den Kopf. “Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe”. Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und grosse Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie. “Was ist mit denen?” riefen sie. Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. “Das sind Gefühlstrainer”, sagte er, “aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System.” “Würden sie wissen, dass wir sie lieben?” fragte einer. “Ja”, erwiderte der Oberengel widerstrebend. “Und würden sie uns wiederlieben?” fragte ein anderer. “Ja”, erwiderte der große Engel. “Werden sie je aufhören, uns zu lieben?” riefen sie. “Nein”, gestand der grosse Engel. “Sie werden euch für immer lieben.” “Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen”, riefen die kleinen Engel. Aber der Oberengel war sehr aufgeregt. “Ihr versteht nicht”, erklärte er ihnen. “Ihr müsst sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen.” “Das tun wir gerne”, riefen die kleinen Engel. Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere. “Sie sind nicht gut programmiert” rief der Oberengel, “es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!” Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen. “Wir haben unsere Chance!” riefen sie. “Ihr versteht nicht”, versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. “Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!” Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten die tapfer: “Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben.” Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf. “Nun habt ihr die Tränen gewählt”, flüsterte er. “Und so ist es auch geblieben”, meinte die freundliche Dame. “Und jede Mommy und jeder Daddy weiss das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen.” Der kleine rote Kater setzte sich auf. “Warum nehmen sie uns dann zu sich?” fragte er erstaunt. “Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist.” “Oh”, sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend. “Wird sie jemals aufhören zu weinen?” Sie nickte. “Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders. ” Sie tauchte die Hand in den Teich und liess das Wasser von ihren Fingern tropfen. “Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder fuer einen neues Kätzchen öffnen.” “Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!” Die Dame lächelte ihn an und stand auf. “Aber sie wird auch wieder jemanden liebhaben. Daran wird sie denken”. Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte. “Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?” Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen. “Werden wir jemals wieder zusammen sein?” Die freundliche Dame nickte. “Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest.” “Das gefällt mir”, sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre. “Ich hab dich lieb, Mommy”, flüsterte er. “Es ist schon okay, wenn Du weinst”. Er blickte nach den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen. “Oh, Mommy? Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich.” Dann wandte er sich um und lief den anderen nach …

Bezug hierzu: http://www.barfers.de/zuchtstart.html

Eine Schäferhundzüchterin engagiert sich so vehement gegen die Verzüchtung ihrer Rasse. Dies wird ihr nicht nur Lob einbringen, aber jeder, der auch mal über den Tellerrand hinweg schaut, der macht sich so seine Gedanken dazu.

Warum eine Rasse verzüchten zu einem Schönheitsideal, das zu Krankheiten führt? Warum aus einem Hund einen Gebrauchsgegendstand oder gar ein Statussymbol des Menschen machen? Warum die Urspünglichkeit und die eigentliche Nutzung des Hundes SO vergessen?

Applaus- für eine Züchterin mit Mut

Das war wirklich ein verlockendes Angebot: In einem kleine Inserat mit angeblichem Kontakt in Landeck wurde der Link zu entzückenden Fotos von Chihuahua-Hundebabys gegeben. Zauberhaft und herzerweichend schauten die Kleinen in die Kamera und sollten für 200,- Euro ins Haus geliefert werden. Auch eine Familie aus Landeck wurde schwach und wollte bestellen. Bei der Aussage, dass die Tiere aus Kamerun kämen, war das Mitleid mit dem Welpen am Transport größer als der Wunsch nach dem Hundekind und der Kauf wurde gestrichen.

Es wurde weitergehend über den Hundehandel recherchiert. Bei der angegebenen Telefonnummer landete man tatsächlich in Kamerun. Der sehr freundliche Herr erklärte, dass die Hündchen nach sieben Stunden betreutem Flug sofort nach Ankunft in Wien ins Haus gebracht würden.

Von den EU-Zulassungspapieren über ein Gesundheits-Garantie-Zertifikat sollte alles stimmen. Verantwortungsbewusst wurde nach der Erfahrung gefragt, ob man verheiratet sei und ob man Kinder und Garten habe. Der Versuch, vertrauensvoll zu wirken, war bemerkenswert. Zum Glück war man imstande, auch noch einige andere Informationen zu erhalten. Und die besagen ganz einfach einen gewaltigen Betrug. Man zahlt den günstigen Preis für das Hündchen im Voraus und hört dann man nie wieder etwas. Das Geld ist verloren, aber wenigstens muss sich niemand Gedanken machen, wie es den Welpen auf solchen Transporten geht.

Ob man nun an der deutsch/polnischen Grenze einen Hundeautokauf macht oder ob man einen Hund aus Kamerun bestellt… Wo fängt es an und wo hört es auf? Der Betrug rund um die Tiere und das übers Ohr hauen der mitleidsvollen Menschen ist ein Wahnsinn. Ein Wahnsinn ist es aber auch, dass allen ernstes Menschen darauf noch hineinfallen, wo die Medien tagtäglich darüber berichten.

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